Oftmals bekomme ich mit, dass Instagram für Einsteiger sich erst mal so anfühlt:

Instagram ist doch voll doof. Das sind sowieso nur Influencer die den ganzen Tag nichts anderes machen außer Werbung für Produkte. Und was soll ich denn bitte auf Instagram? Soll ich mir deren perfektes Leben anschauen und es mit meinem vergleichen, das vielleicht nicht so perfekt ist? Oder vielleicht fragst du dich, was du als Unternehmen überhaupt auf Instagram machen sollst? Hast du Sorge, dass du keine Kunden gewinnst und es sich dann nicht lohnt für dich?

Falls du lieber meiner Stimme lauschen willst, als dich durch diesen Blog Beitrag zu scrollen, dann hör dir gerne den Podcast an.

Durch mein Studium in Deutschland und der USA hat sich für mich herauskristallisiert, dass gerade für kleine Unternehmen diese Social Media Plattform ein absolutes Muss geworden ist. Instagram war 2019 auf dem Höhenflug und ist weiterhin die Plattform, auf die man sich wagen sollte. 

Um dir den Start möglichst einfach zu machen, möchte ich dir eine Strategie als Einsteiger mitgeben, wie du auf Instagram durchstarten kannst.

Instagram funktioniert wirklich für jede Art von Business. Selbst Steuerberater und Rechtsanwälte treiben sich mittlerweile auf Instagram rum und finden so ihre Kunden. Sie klären zum Beispiel über ihren jeweiligen Schwerpunkt auf und was es dort zu beachten gibt.

Lass uns jetzt mal loslegen mit den 9 Schritten für deine Instagram Strategie. Nutze sie gerne um dich an ihnen lang zu hangeln und bewerte, ob sie für dich Sinn machen könnten.

Schritt 1 – Was möchtest du erreichen?

Das ist ja nicht nur so wenn man eine Firma gründet, dass man sich überlegt, was man mit der Gründung erreichen möchte. So ist es auch auf Social Media, dass ich mich hinsetze und mir überlege, was ich mit Social Media erreichen möchte.
Vielleicht ist es für dich extrem wichtig, deinen Bekanntheitsgrad zu steigern oder sichtbarer zu werden. Oder du möchtest bestehende Kunden an dich binden, indem du ihnen zeigst, was du machst.
Auch das Gewinnen neuer Kunden könnte ein Ziel sein.
Ein bisher nicht so bekanntes Ziel kann auch die Gewinnung neuer Mitarbeiter sein. Gerade größere Firmen nutzen bisher diese Chancen und zeigen in Reels beispielsweise den Betrieb oder kleine Behind the Scenes. Dadurch bekommen potentielle Mitarbeiter noch bessere Einblicke in das Arbeitsleben und ob es zu ihnen passt oder eben nicht.

Wenn du dir die Frage „Was möchtest du mit Instagram erreichen?“ nicht sofort ins Detail beantworten kannst, dann stress dich nicht. Schreibe dir einfach mal ganz grundlegend auf, weswegen du Instagram nutzen möchtest und baue darauf auf.

Bonustipp rund um das Thema Ziele: Schreibe sie nach der SMART-Methode auf und überprüfe dann auch regelmäßig, ob du auf Kurs bist. Denn nur so findest du auch wirklich heraus, ob die Dinge funktionieren, die du dir überlegt hast.

Schritt 2 – Wer ist überhaupt deine Zielgruppe?

Sagen wir mal du verkaufst Spielzeug. Dann sind deine Zielgruppe junge Menschen beziehungsweise Eltern. Und dann musst du dich natürlich auch Fragen, ob du diese Zielgruppe auf Social Media überhaupt erreichen kannst oder auf welchem Kanal du sie am besten erreichen kannst.

Für manche Zielgruppen funktioniert TikTok am besten, für andere ist es Instagram und so weiter.

Wir haben natürlich auch die unterschiedlichsten Zielgruppen auf Instagram. Man sagt mittlerweile, dass die Zielgruppe auf Instagram wirklich zwischen 13 und 80 Jahren ist, also man hat dann wirklich sag ich mal gute Möglichkeiten, dass seine Zielgruppe dabei ist.
Jede Zielgruppe ist natürlich unterschiedlich groß, das ist enorm wichtig zu berücksichtigen, um zu wissen, welche Zahlen man überhaupt erreichen kann.

Das findest du am einfachsten heraus, wenn du mit einem Experten darüber sprichst. Am besten machst du das, bevor du ein Coaching beginnst. Denn somit findest du schnell heraus, ob es sich lohnt ein Profil anzulegen und Zeit und Geld zu investieren, um deine Produkte und Dienstleistungen dort zu zeigen.

Schritt 3 – Wer möchtest du auf Instagram sein?

Damit meine ich, dass du zeigst, was dich einzigartig macht. Zeige gerne deine Persönlichkeit, das ist gerade auf Social Media sinnvoll. So können sich die Leute mit dir identifizieren und mit dir mitfühlen. An der University of Mississippi gibt es z.B. 2 Studenten, die den Instagram Account der Universität täglich mit Stories befüllen. Dadurch sind sie die Gesichter des Accounts geworden und man hat eine richtige Beziehung zu den beiden aufgebaut.

Denk also ruhig mal darüber nach, ob du dich als Unternehmer selbst zeigen möchtest oder einen Mitarbeiter für Social Media fest anstellen möchtest oder eine Agentur mit der Betreuung deines Accounts beauftragen möchtest. Wenn du eine Agentur beauftragen möchtest, dann prüfe vorher, ob sie wirklich fit sind auf der jeweiligen Social Media Plattform.

Überlege dir auch wie du deine Community ansprechen möchtest. Ich empfehle auf Instagram grundsätzlich das Duzen und mir fällt auch spontan kein Account ein, der die Community mit Sie anspricht.

Profitiere als erster von meinen Tipps 

Bei der Positionierung spielt natürlich auch das Thema Branding eine wichtige Rolle. Das sage ich auch immer zu meinen ganzen Coachees. Wenn du schon ein Firmenlogo und deine Farben und Schriftarten festgelegt hast, dann bleib unbedingt dabei. Das ist ein riesen Wiedererkennungswert auf deinem Instagram Profil. Dadurch erkennen dich die Leute direkt wieder die dich oder dein Unternehmen bereits kennen und es gibt Sicherheit, wenn z.B. deine Internetseite die selben Farben und Schriftarten nutzt.

Wenn du noch keine Farben und Co. hast, dann solltest du dir natürlich überlegen, wie dein Branding sein soll. Wenn du viel mit Fotos arbeiten möchtest, dann empfehle ich dir auf jeden Fall die Nutzung von Presets.

Schritt 4 – Welchen Mehrwert kannst du den Leuten auf Instagram anbieten?

Das ist letztendlich ein weiterer wichtiger Punkt, den man sich schon im Vorhinein ein bisschen überlegen sollte.
Viele Leute gehen auf Instagram, melden sich an, laden ein Profilbild hoch, teilen irgendwelche Postings und fragen sich dann wo die Kunden bleiben. Oder sie fragen sich wo die aktive Community bleibt. Dabei merken sie gar nicht, dass das nicht mehr so einfach ist, wie es z.B. 2014 war. Damals konnte man ab und an ein Bild hochladen und hatte innerhalb einer Woche 500 Follower. 

Doch vielleicht ist es sogar ganz gut, dass man heutzutage nicht mehr einfach so Follower aufbaut, denn das wäre vermutlich gar nicht deine Zielgruppe. Deswegen überlege dir immer gut was deine Zielgruppe braucht. Möchtest du sie unterhalten, motivieren, Einblicke hinter die Kulissen geben, ihnen Tipps geben. Ich gebe z.B. manchmal 3 Tipps für Instagram. Du könntest so etwas ähnliches für dein Thema umsetzen. Also Aufklärungsarbeit leisten.

Das Thema Mehrwert habe ich ausführlich in weiteren Blog Beiträgen behandelt, stöber gerne mal durch. Du wirst hier ganz viel finden zu dem Thema Instagram für Einsteiger, aber auch für Fortgeschrittene gibt es hier noch jede Menge Mehrwert.

Hier findest du z.B. 12 Posting Ideen für mehr Erfolg auf Instagram die zu jeder Branche passen.

Schritt 5 – Welche Content Formate möchtest du bedienen?

Nein ich meine jetzt nicht die Mehrwert Postings sondern ich meine jetzt wirklich das ganze Thema Lives, IGTVs, Reels, Story, Karussell Postings, Wie soll der Feed ausschauen, wie sollen meine Highlights sein und so weiter.

Es gibt so viele Sachen auf Instagram. Es gibt wirklich so viele Formate, sprich Features, die Instagram zur Verfügung stellt und die bedient werden sollen.

Kleiner Tipp: Instagram möchte eigentlich, dass man alle Features nutzt. Wenn man am Anfang steht, dann kann man vielleicht nicht direkt alle nutzen. Man nutzt aber die Wichtigsten. Da würde ich jetzt sagen die Story ist super wichtig, Feed-Posting ist wichtig und die Videoformate auf Instagram sind wichtig. Also gerade die Reels die im Juni letzten Jahres rausgekommen sind. Mach dir wirklich mal Gedanken was du posten möchtest bevor du losläufst. Also sprich welche Formate könnten zu deinem in Punkt 4 – Mehrwert besprochenen Thema gut passen?

Schritt 6 – Wie möchtest du deine Produkte/Dienstleistungen/Personal Brand auf Instagram verkaufen oder bewerben

Hier kommt es im Endeffekt mehr oder weniger auf die Community an. Wenn du jetzt jeden Tag nur sagst, wie gut du bist, dann funktioniert das natürlich nicht. Cool wäre, wenn die Leute Kunden-Feedback bekommen oder auch hinter die Kulissen schauen können. Wie läuft denn so ein Beratungsgespräch bei dir, zeig das doch mal. Vielleicht hast du irgendeinen Kunden, für den das kein Problem ist, wenn du da ein bisschen mit filmst oder so (natürlich ohne Ton). Einfach dass die Leute sehen, wie so etwas abläuft.

Verdeutliche auch wirklich, welche Probleme dein Angebot löst, also betreibe Aufklärungsarbeit. Bitte gehe nicht in deinen Feed und knall uns jeden Tag einen Verkaufsbeitrag hin. Damit wirst du nichts erreichen. Auf Instagram ist wirklich der Mehrwert das A und O.

Zeige ein Produkt oder eine Dienstleistung zum Beispiel auch im natürlichen Umfeld. Hier kommt es natürlich ganz drauf an was du verkaufst und wie weit das dann möglich ist.

Wenn du die Shop Funktion hast, dann kannst du deine Produkte ja auch direkt im Feed verlinken. Dadurch können die Leute auch auf dem Bild direkt drauf klicken und das Produkt sogar über Instagram bei dir kaufen. Instagram pusht ja auch aktuell die Shopping Funktion, weil das sehr wichtig geworden ist für sie. Also wenn du physische Produkte hast, dann unbedingt die Shopping Funktion freischalten und nutzen. Die Funktion ist ebenfalls kostenlos das möchte ich noch dazu sagen. Instagram verlangt keinen Cent dafür, wenn die Leute bei dir über die Shopping Funktion kaufen. Hast du jedoch genau wie ich keine physischen Produkte, sondern nur Online Produkte wie einen Online Kurs, Presets oder Coaching, dann kannst du leider die Shopping Funktion nicht nutzen. Die ist weiterhin lediglich für physische Produkte verfügbar.

Schritt 7 – Welche Hashtags solltest du nutzen?

Insgesamt bietet Instagram bei den Beiträgen Platz für 30 Hashtags an. In Deutschland wird ganz oft gesagt nutze nur 6, 10 oder 15 Hashtags. Vor allem in Ratgebern Instagram für Einsteiger sehe ich das oft.

Aber seit ich in Amerika an den Universitäten war, habe ich mich ein bisschen umorientiert. Denn wenn Instagram sagt, dass du 30 Stück nutzen kannst, dann kannst du auch 30 Stück nutzen. Also da wirklich kein overthinking betreiben und lass dich nicht verrückt machen. Wichtig ist nur, dass die Hashtags zu deinem Thema passen. Denn der Algorithmus kann es erkennen, wenn du Hashtags nutzt, die nicht zu deinem Thema passen. Und das findet er gar nicht cool.

Genauso finden es auch die Leute auf Instagram nicht cool, wenn sie zum Beispiel auf den Hashtag „Pizza“ gehen und dann sehen sie zum Beispiel ein Schnitzel. Dann denkt man sich doch auch, warum das unter Pizza ist. Das heißt die Leute klicken da vermutlich nicht drauf und das ist schlecht für das Posting. Deswegen immer Hashtags nutzen, die zum Thema passen. 

Bleibe auch bei deiner Sprache, denn wenn du jetzt englische Hashtags nimmst, deine Caption aber auf deutsch schreibst und auch deine Produkte nur für deutschsprachige verständlich sind, dann bringen englische Hashtags gar nichts. Konzentriere dich also am besten nur auf deutsche Hashtags, wenn deine Zielgruppe deutsch ist.

Schritt 8 – Was sind die optimalen Zeiten zum posten und wie oft solltest du posten?

Dazu habe ich bereits einen eigenen Beitrag verfasst, den du gerne hier lesen kannst.

Bei der Uhrzeit für deine Postings kann ich dich beruhigen: Es gibt keine perfekte Uhrzeit. Die richtige Uhrzeit ist dann, wenn deine Community online ist. Das kannst du am besten über deine Insights oder Abstimmungen mit der Community herausfinden. Aber mach dich da am Anfang nicht verrückt, denn gerade am Anfang wirst du noch nicht unendlich viele Follower haben und du wirst dir einfach selber feste Uhrzeiten überlegen müssen, zu denen du posten möchtest.

Ich habe das Thema mal mit einer Influencerin besprochen und sie hat ihre Community einfach von Anfang an an eine bestimmte Uhrzeit gewöhnt. Und dann waren die Leute auch um diese Uhrzeit online oder haben sich einen Timer gestellt.

Aber letztendlich einfach mal in die Insights gucken, da wird dir auf jeden Fall weitergeholfen, gerade wenn du nicht mehr ganz am Anfang stehst.

Schritt 9 – Wie soll dein Feed Design aussehen?

Das ist auch immer so eine Frage, die bekomme ich grundsätzlich von allen Leuten gestellt. Wichtig ist eigentlich nur dass dein Feed harmonisch sein sollte. Außerdem sollte er Mehrwert liefern und/oder der Content sollte interessant oder spannend sein. Dann hält man sich auch gerne bei dir auf. Und wenn du hier als Business unterwegs bist, dann sollte der Feed natürlich professionell sein. 

Für Influencer oder angehende Blogger wäre es wichtig, dass der Feed harmonisch ist. Natürlich brauchst du auch interessante und professionelle Bilder damit ihr nicht ausseht wie jeder andere Influencer-Account.

Bei der Erzeugung eines harmonischen Looks helfen dir Presets unglaublich, da sie deine Fotos in einem sehr ähnlichen Look erstrahlen lassen.

Das waren meine 9 Tipps rund um das Thema Instagram für Einsteiger. Ich hoffe dass du einiges für dich mitnehmen konntest und ein paar Aha-Momente hattest. Schreibe mir gerne einen Kommentar hier unter dem Beitrag oder melde dich auf Instagram bei mir. Du findest mich dort wie gewohnt unter @social4success.

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